» Hygienemanagement - GLP medical

GLP medical - Ihr Partner in Sachen Hygienemanagement

Maßnahmen, von denen Patienten, Personal und Praxis profitieren

Wir unterstützen Sie dabei, Patienten und Mitarbeiter bestmöglich vor Infektionen zu schützen. Dabei geben wir Ihnen praktische Empfehlungen zur Umsetzung der vielen Gesetze, Richtlinien und Hygieneverordnungen in Ihrem Fachbereich. Darauf können Sie sich verlassen: Ihr Team ist stets auf dem aktuellen Stand der rechtlichen Anforderungen und setzt Desinfektionsmittel für Flächen, Hände und Haut mit zielgerichteten Wirkungsspektrum ein.


Ist Ihr Hygieneplan auf Ihre Einrichtung zugeschnitten?

Grundlage des Hygienemanagements bildet der individuelle erstellte Hygieneplan einer Arztpraxis nach § 23 Infektionschutzgesetzes. Der Plan legt die internen Verfahren und Hygienemaßnahmen fest. Ein verbindlicher Hygieneplan muss anhand der Gegebenheiten vor Ort und der innerbetrieblichen Abläufe praxisspezifisch erstellt werden.

Denken Sie daran Ihren Hygieneplan von Zeit zu Zeit zu aktualisieren.


Praxisbegehung durch eine Behörde in Sicht?

Als Medizinproduktefachhandel verfügen wir über langjährige Erfahrung in der Vorbereitung von sogenannten Begehungen durch Behörden. Profitieren Sie von den Erfahrungen unserer Hygieneberater.

Prävention und Effizienz in drei Schritten

Sie möchten Ihre Praxis optimal für eine Praxisbegehung vorbereiten?
Wählen Sie aus unseren Hygiene Modulen 1 - 3 und kontaktieren Sie uns zur Abstimmung weiterer Details und einer Terminfindung.

Modul 1: Das Hygiene-Audit

Zuerst führen wir ein Hygiene-Audit in Ihrer Praxis durch (in Anlehnung an das Infektionsschutzgesetz (IfSG), HmbMedHygVO, TRBA 250, MPG, MPBetreibV und die RKI-Richtlinie). Anschließend erstellen wir ein Protokoll mit konkreten Empfehlungen.

 

Modul 2: Der individuelle Hygieneplan

Dieses Modul beinhaltet die Erstellung eines Hygieneplans für Ihre Praxis basierend auf dem vorangegangenen Audit. Außerdem werden alle Mitarbeiter geschult. Im Anschluss erhalten Sie eine ausführliche Dokumentation zu Ihrem Hygienemanagement.

Zusätzlich analysieren wir die eingesetzten Hygieneprodukte und zeigen mögliche Alternativen auf, denn oft bedeutet die Optimierung des Hygienestandards auch eine wirtschaftlichere Lösung.

 

Modul 3: Die Sicherung des Hygienestandards

Um dauerhaft wirksamen Schutz zu gewährleisten, bieten wir Ihnen jährlich die Teilnahme an einer Hygieneschulung an.

Ihre Vorteile

  • Einsparungspotential für die Praxis
  • Sicherheit gegenüber Behörden
  • Professionelle Betreuung

Wir halten Sie auf dem Laufenden

Immer neue Herausforderungen erfordern die (vorübergehende) Anpassung von Standards. Daher informieren wir Sie hier über aktuelle Themen rund ums Hygienemanagement.

Sprühen, wischen oder lieber gebrauchsfertig?

Die Flächendesinfektion dient der Vermeidung von Infektionsübertragen. Sie sollte daher regelmäßig zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern stattfinden.

Ob Sprühdesinfektion, Wischdesinfektion oder sofort gebrauchsfertige Desinfektionstücher -  die Wahl hängt von der preislichen Akzeptanz, der jeweiligen Fläche und der Bereitschaft zur Aufbereitung ab. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Flächendesinfektion in unserer Übersicht.

Nitril vs. Latex vs. Vinyl

Einmal-Handschuhe gibt es in unterschiedlichen Materialien. Diese unterscheiden sich im Hinblick auf die Hautverträglichkeit, die Passform und den Einsatzbereich.

Latexhandschuhe sind zwar sehr elastisch und dehnbar für ein angenehmes Tastgefühl, können jedoch Allergien aufgrund des Naturprodukts auslösen.

Nitril- und Vinyl-Handschuhe stellen eine hautfreundlichere Alternative zum Latexhandschuh dar. Der Synthesekautschuk des Nitrilhandschuhs ist komplett frei von allergieauslösenden Proteinen.

Zudem bietet der Einmalhandschuh aus Nitril die gute Passform und somit das Tastgefühl des Latexhandschuhs. Für den Einsatz in der Aufbereitung mit Chemikalien, Lösungsmitteln und Keimen bietet Nitril höchsten Schutz.

Vinyl-Handschuhe, auch latexfrei, eignen sich ebenfalls für Anwender mit Allergien. Diese Einmal-Handschuhe weisen jedoch eine geringe Elastizität und Passgenauigkeit für feinfühliges Arbeiten auf.

Sie sind an Produktmustern oder einem Angebot interessiert? Kontaktieren Sie uns!

 

 

Schutzhandschuhe für die Patientenbehandlung

Bei der Auswahl des richtigen Schutzhandschuhs müssen Sie die Art, das Material und den Anwendungsbereich berücksichtigen.

Gepudert oder puderfrei? In der TRBA/TRGS 406 Abs. 4.2.1 wird darauf hingewiesen, dass gepuderte Naturgummilatexhandschuhe durch puderfreie und allergernarme Handschuhe aus Latex zu ersetzen sind. Der Grund hierfür liegt in einem atemwegssensibilisierenden Risiko.

Steril oder unsteril? Wenn Sie Schutzhandschuhe bei Operationen oder sonstigen invasiven Eingriffen tragen, sind sterile Einmalhandschuhe zu wählen. Aufgrund des guten Tastgefühls sind insbesondere Handschuhe aus Naturlatex empfehlenswert. Ansonsten können auch unsterile Einmalhandschuhe aus Latex, Vinyl oder Nitrilkautschuk eingesetzt werden. (Vgl. Leitfaden der Kassenärztlichen Vereinigung, Hygiene in der Arztpraxis)

Einige Nitrilhandschuhe bieten einen Schutz gegenüber Chemikalien, die in der Aufbereitung zum Einsatz kommen (DIN EN 374-3). Eine Kombination aus Untersuchungs- und Aufbereitungshandschuh mit längerer Stulpe ist für Praxen denkbar, die mit zwei oder mehr Wannen arbeiten. Wir beraten Sie gern bei der Auswahl!

In unserem Onlineshop erhalten Sie diverse Untersuchungshandschuhe und OP-Handschuhe.

Empfehlung Hautschutz und -pflege

Häufiges Händewaschen und längeres Tragen von Schutzhandschuhen belastet die Haut und macht sie rau. Reinigen Sie Ihre Hände daher nur bei sichtbarer Verschmutzung mit einer Seifenlösung. Ansonsten sollten Sie auf eine schonende, alkoholische Händedesinfektion zurückgreifen, die die Haut weniger schädigt.

Damit sich die Haut regenerieren kann, sollten die Hände vor und während der Arbeit mit einer Hautschutzcreme und nach Arbeitsende mit einer Pflegecreme versorgt werden. (Vgl. BGW)

Praxis-Tipp:

Baktolan protect+pure und die prolind Hautschutzcreme sensitive sind parfümfrei, enthalten keine Konservierungs- oder Farbstoffe und sind für Allgergiker geeignet. Beide Schutzcremes dienen nicht nur dem Schutz, sondern auch der Pflege. Weitere Produkte im Shop!

Maßnahmen gegen Rota- und Noroviren

Ist Ihre Praxis gut aufgestellt?

Anhand der Checkliste zur Vorbeugung von Rota- und Noraviren können Sie Ihre bisherigen Maßnahmen der Händehygiene, Flächendesinfektion und der eingesetzten Desinfektionsmittel überprüfen.

Download Checkliste

Neuerungen in der MPBetreibV

Seit dem 01.01.2017 treten die Änderungen der MPBetreibV in Kraft. Diese beinhalten neben Änderungen hinsichtlich des Anwendungsbereichs (§1) auch die nähere Begriffsbestimmung (§2) zum Betreiben und Anwenden von Medizinprodukten sowie die Pflichten des Betreibers.

Neu ist u.a. die Anforderung an Gesundheitseinrichtungen mit mehr als 20 Beschäftigten (§6), eine/n Beauftragte/n für Medizinproduktesicherheit als zentrale Stelle zu benennen. Zudem müssen Anwender gemäß §4 nicht mehr nur die Funktion des einzelnen Medizinprodukts prüfen, sondern auch verbundene Medizinprodukte und Zubehör, einschließlich Software. Die besonderen Anforderungen an Beschäftigte zur Ausübung einer Tätigkeit werden nun in §5 der Verordnung geregelt.

In unseren Seminaren rund um die Themen Hygiene und Instrumentenaufbereitung geben wir Empfehlungen zur Umsetzung im Praxisalltag. Erfahren Sie mehr in unseren Praxis-Seminaren!